Schulrechner zum Dritten

…aka the never ending story

Heute waren wir mal wieder planmäßig bei den Celeron-Ds, und zwar nicht um zu testen, ob alles geht, sondern um damit zu arbeiten. Was man arbeiten nennen kann… Auf jeden Fall ist es nicht wirklich ermutigend, wenn einen das BIOS gleich nach dem Einschalten und 3 minütigem Platten-Erkennen erst einmal rummäckert, dass das Übertakten (hallo? auf Schulrechnern!) fehlgeschlagen sei.

Na fein. Nachdem dann das Hochfahren doch noch über die Bühne gegangen ist, die nächste Überraschung: Neue Login-Kennungen fürs Netzwerk. Ganz großes Kino… Aber als wäre das nicht genug: Das Netzwerk ging, Gott preise Murphy, natürlich auch nicht.

Wenigstens sind die Rechner, außer dem Übertaktungsversuch soweit fehlerfrei hochgefahren, dass man damit arbeiten konnte – und die Ergebnisse zumindest bei Eigene Dateien ablegen konnte. Immerhin.

Neues von der Schulrechner-Front

…es ist seit Mittwoch letzter Woche nun eine Woche vergangen und die neuen Celeron Ds laufen angeblich jetzt fix. Nur das Internet funktioniert immer noch nicht.

Ende vom Lied: Heute wieder in dem Raum mit den Pentium-4s Unterricht. Und ich an dem Rechner mit der S3-Grafikkarte, die grad mal 256 Farben schafft. Jedoch war ich baff erstaunt, wie gut sie das Board darstellen kann 😀

Neue Schulrechner

…es war einmal, vor langer, langer Zeit…

… da hatte meine holde Schule eines der 2 Computer-Kabinette mit damals neuen Rechnern aufgerüstet. Das war Anfang 2001 und die Rechner waren Celerons mit 667 MHz, 64 MB RAM und Windows 2000.

Es wurde 2003 oder so und das bis dahin noch auf Pentium-1-Maschinen mit Windows 98 laufende Kabinett wurde mit Pentium-4-Systemen zu je 2 GHz und 256 MB RAM aufgerüstet.

Und das war dann auch der Stand der „Technik“ bis einschließlich letztes Schuljahr. Und – wie hätte es anders sein sollen – durften wir unsere informatischen Tätigkeiten an den 667-MHz-Rechnern ausüben, die selbstverständlich mit der Sache im Allgemeinen und im Besonderen total überfordert waren, heißt: Hochfahren dauerte rund 7 Minuten und ab dann ging der Auslagerungsmarathon los.

Nach harschem Protest seitens der Schüler und einem rührenden Einsatz des u.a. für mich zuständigen Info-Lehrers wurde versucht, das PC-Kabinett, welches als erstes damals aufgerüstet wurde, auf einen einigermaßen aktuellen Stand zu bringen. Nun habe ich keine Ahnung, ob die Rechner noch nicht ans Arbeiten gewöhnt worden, oder was da sonst falsch laufen könnte, auf jeden Fall ist das AsRock-Mainboard mit dem Dual-Core Celeron, den 512 MB DDR2-RAM und der OnBoard-Grafik (Kostenpunkt: 220 € pro Rechner, nur für den Fall, dass das jemanden interessiert) irgendwie ebenfalls total mit der Situation überfordert. Nach dem Anschalten brauchts erst einmal allein für den POST bald 3 Minuten (ohne, dass irgendetwas sichtbar wäre, dass sich etwas tut oder sonstiges), bevor überhaupt der Windows 2000’sche Ladebildschirm kommt. Nachdem recht fix selbiger auch wieder verschwunden ist, gehen weitere 10 Minuten ins Land – es klemmt an der Aktion „Computereinstellungen werden übernommen“, noch vor dem eigentlichen Login. Fairerweise bleibt zu sagen, dass NACH dem Login der Rest vom Hochfahren relativ fix geht… Jedoch funktioniert dann das Netzwerk, geschweige denn das Internet, nicht. Ich habe keine Ahnung, ob das alle neuen Rechner betrifft, auf jeden Fall hat es den betroffen, an dem ich normalerweise hätte sitzen sollen.
Alternativ hätte man *natürlich* auch den alten Rechnern einfach neuen Speicher gönnen können – das wäre mit ~30-50€/Rechner nicht bloß deutlich billiger gekommen, es wäre auch nicht so fehleranfällig gewesen. Die Rechenleistung reicht für unsere Zwecke nämlich auf jeden Fall aus und das schwächste Glied war, gut an der großen Auslagerungsdatei zu erkennen, definitiv der Speicher.

Bleibt zu hoffen, dass unsere zuständigen Admins das noch möglichst zeitnah in den Griff bekommen. Oder auch nicht, dann arbeiten wir halt, wie heute auch, an den 2003er Pentium-4-Maschinen weiter, so wie heute. Die haben wenigstens „ehrliche“ Power 😛

Meine neue Fliegenklatsche…

… hatte bei GIGA ihren Premierenauftritt (zumindest habe ich sie dort zum ersten Mal gesehen) und hat die Gestalt eines Tennisschlägers. Aber das Netz innen drin sind Metallstäbe, die auf Knopfdruck mit Hochspannung versorgt werden.

Dieses Teil ist, wie ich gerade feststellen durfte, wahnsinnig amüsant und macht auch für Lahmärsche wie mich das Fangen von Fliegen möglich.

Für 5 Euro, die das Ding gekostet hat, hatte ich jetzt auf jeden Fall schon meinen Spaß gehabt – und werds hoffentlich noch etwas haben. Zwar besitze ich auch eine Lampe mit Hochspannungsgittern, aber auf die fallen Fliegen nicht herein, nur Motten und Mücken (wobei das auch schon ein Segen ist).

Wer übrigens auch so ein Ding braucht, das gab es bei Obi 😀

Knut mit neuen Aufgaben

Der Knut hat seit heute eine zusätzliche Aufgabe: Er fugiert nun auch als Fax-Server. Normalerweise hätte er den Posten nicht bekommen, aber der Karstadt in Leipzig machte Ausverkauf und hatte u.a. ein geeignetes Modem für 5 € im Angebot.

Nachdem die Hürden mit dem TA33 (der wandelt die Signale so um, dass analoge Telekommunikationsendgeräte an ISDN-Anlagen funktionieren) aus dem Weg geräumt waren (dem musste nämlich gesagt werden, dass eine der drei Nummern an einen bestimmten Kanal weitergeleitet werden soll; zuvor hat er alle 3 Nummern überall hin verteilt) – ihr glaubt ja überhaupt nicht, wie knapp Benutzerhandbücher gehalten werden können… -, konnte die Konfiguration auch schon losgehen.

Beim ersten Start hat auch alles prima geklappt. Aber das war eher Zufall *g* Das „Glück“ (oder eher Pech) bestand darin, dass die Internetverbindung auf COM4 bereits bestand. Das Modem wurde ja via Plug&Play erst noch installiert. Dieses wollte aber auch *unbedingt* COM4. Naja, egal. Auf jeden Fall hat es so lange funktioniert, bis ich mal die Internet-Verbindung getrennt habe. Ab diesem Moment hat cFos dann versucht, übers Modem einzuwählen und nicht mit PPPoE. Nach dem anfänglichen Irrglauben, dass es am COM4 liegt (gut, tats vielleicht auch mit, war aber nicht der Hauptgrund) und zahlreichen Neustarts, wendete sich der Blick des gespannten Sys-Admins (sprich: ich) der Ressourcen-Liste vom Everest. Ui – Netzwerkkarte (die *zufällig* auch fürs Internet zuständig war) und Modem hatten doch tatsächlich denselben IRQ. Verdammtes Plug&Play. Hätte ich das früher gewusst, hätte die Prozedur 2 Stunden weniger gedauert *g*. Egal – also das Modem auf einen anderen PCI-Slot gesteckt und neugestartet – und immer noch das Problem mit den selben COM-Ports. Okay, ging ja fix. Modem auf COM4 gelassen (wenn es den dummen Port unbedingt haben will, soll es ihn auch bekommen, ätsch :P) und cFos auf COM3 – war ihm anscheinend eh lieber *g*. Einen weiteren und – halleluja – letzten Neustart später ging tatsächlich ALLES, wie es sollte. Das Internet ging absolut unabhängig vom Fax-Betrieb. So muss das auch sein. Und ich habe endlich den tieferen Sinn des orangen „Communication-Port“ am Mainboard des Horsts verstanden: Damit SOWAS eben nicht passiert.