Finding Nemo Olaf

Hilfe! Dieser Steve Jobs verfolgt mich! Hab ich zumindest den berechtigten Eindruck. Erst Wilhelm, dann Murat, und heute das:

Ich war kurz in Leipzig. Nicht lange. Wirklich nicht! 58 Minuten, um genau zu sein. Zwischen 13:29 und 14:27. Dann im Zug auf der Heimreise ein freundlicher Herr – fragte ein älteres Paar, fragte dann mich:
– „Haben Sie zufällig ein Handy?“
„Hm, ja, wieso?“
– „Könnten Sie dann mal kurz eine Nummer anrufen? Ich habe Olaf verlegt.“
„Wer ist Olaf?“
– „Ehm, ups, mein iPhone!“
„Ah okay“

Er gab mir die Nummer, ich rief an, Olaf klingelte und der Herr berichtete mir freudestrahlend, dass sich „Olaf“ im Brillenetui versteckt hat.

Böser Olaf 😀

Ich Wir woll’n doch nur spiel’n (II)

Der Tiger, der schon mal nur spielen wollte, hat sich Verstärkung geholt. Denn zusammen spielen ist ja nun mal am schönsten. Und außerdem versichert er, damit ganz bestimmt niemanden neidisch machen zu wollen.

...und damit der knurrende Magen die Xbox nicht noch übertönt, haben wir eine Stärkung
...und damit der knurrende Magen die Xbox nicht noch übertönt, haben wir eine Stärkung
...und wenn _DU_ denkst, dass du was davon abbekommst, hast du dich aber getäuscht!
...und wenn _DU_ denkst, dass du was davon abbekommst, hast du dich aber getäuscht!

Microsoft Update nicht benutzbar

Der eine oder andere von euch wird, vorbildlich wie ihr seid!, schonmal was von Windows-Update gehört haben. Wer dem Frieden nicht traut, der hat die automatischen Updates deaktiviert, denkt aber im selben Atemzug immer am zweiten Dienstag im Monat, 19 Uhr deutscher Zeit, daran, Windows Update auszuführen. Denn dann ist Patchday und es werden die neusten Sicherheitsfixes (und manchmal auch sonstige Bugfixes) vom Stapel gelassen.

Wer Windows bis XP einsetzt, wurde hierfür freiwillig gezwungen, den Internet Explorer zu nutzen. Mit Windows Vista hat Microsoft ein Einsehen gehabt und diese Funktionalität komplett in die Systemsteuerung, ohne Internet Explorer, eingebaut. Daher wird dem ein oder anderen dieser Bildschirm schonmal begegnet sein:

Ganz groß im gelben Kasten wirbt die Software hier für Aktualisierungen weiterer Produkte. Ein Klick darauf öffnet, obwohl er nicht der Standardbrowser ist!, den Internet Explorer, der dazu einlädt, die Nutzungsbedingungen zu lesen und dann Microsoft-Update zu aktivieren.

Den Nutzungsbedingungen muss man zustimmen, um den Dienst nutzen zu dürfen, also sollte man sie auch mal lesen. Doch was ist das?

Nicht gefunden? Gibt es keine Nutzungsbedingungen für deutsche Benutzer? Oder dürfen wir Microsoft Update nicht benutzen? Oder ist das eine logische Konsequenz daraus, dass ohnehin sonst niemand sowas liest?

Eine Antwort darauf, werde ich wohl nicht bekommen… Aber interessant sind Microsofts neue 404er Meldungen. Nicht mehr wie früher mit Schriftgröße 2 „Oups, Page not found“ und mit normaler Schrift dann mögliche Alternativen, sondern Stichwörter der URL in die hauseigene Suchmaschine eingegeben. Das sieht zumindest für Außenstehende doch noch am sinnvollsten aus – auch wenn selbst diese Suche ohne Erfolg bleibt.

Der Running Gag. Es gibt ihn wirklich!

Aka. Was ist der Unterschied zwischen Horst und Ich (<– Das ist der Rechner von Papi, der kein Sysprofile hat)? Also die Tastatur jedenfalls ist es nicht. Die ist nämlich auf beiden Rechnern dieselbe und die funktionieren auch beide. Vielleicht ist es ja das BIOS, den meines meldet bei jedem Start es habe 2 USB-Hubs und eine USB-Tastatur gefunden. Das sollte das BIOS von Ich auch machen – aber es sagt es nicht. Was eigentlich auch nicht schlimm ist. Trotzdem meldete das BIOS:

Wenn keine Tastatur dranhängt – was inhaltlich falsch ist, aber tatsächlich wohl irgendwie stimmte, denn sie ging ja auch nicht – WIE SOLL MAN DANN F1 DRÜCKEN???

Hm. Wie sieht ein Vista Blue Screen aus? (UPDATE!)

Für alle, die sich diese Frage schonmal gestellt haben und zufällig keine ATI-Grafikkarte nebst Catalyst-Treiber zu Hand hatten und bisher keine Stabilitätsprobleme hatten, habe ich eine Lösung: Wir basteln uns einen Blue Screen of Death (besser bekannt als BSoD).

Da die Sache ernst ist, hier kurze Warnhinweise:

  • Ein BSoD ist KEIN Spaß! Er hat ZWANGSLÄUFIG einen Neustart zur Folge und es gibt KEINE Chance, bis dahin nicht gespeicherte Daten zu sichern!
  • Also macht ALLE Anwendungen, die Daten von euch beinhalten vorher zu!
  • Versichert euch, dass NIEMAND anderes zusätzlich eingeloggt ist
  • Macht das wenn dann nur auf eurem eigenen Rechner!
  • Diese Anleitung dient AUSSCHLIESSLICH zu Test- und Lehrzwecken
  • Ihr habt diesen Tipp nicht von mir

Was genau brauchen wir dafür. Ironischerweise reichen Microsoft-Tools dafür. Eigentlich Sysinternals-Tools, aber da Microsoft die ja gekauft hat, sinds Microsoft-Tools.  Jedenfalls sind sie gut über gängige Suchmaschinen zufinden. Das Programm, um das es genau geht, heißt „Process Explorer“ und ist im Wesentlichen das, was der Taskmanager gerne wäre. Sehr zu empfehlen dieses Programm, ABER man kann auch jede Menge Unfug damit anstellen. Und das machen wir jetzt.

Der Process Explorer sieht erst einmal wie folgt aus:
process-explorer

Schön und gut, bis hierher kann das der Taskmanager auch noch. Wir suchen uns eine schicke EXE-Datei… Nennen wir sie „WININIT.EXE“, machen Rechtsklick und klicken auf „Kill Process“. Es kommt eine Warnmeldung, die wir natürlich akzeptieren müssen.
process-explorer2 process-explorer3

Danach werdet ihr mit einem blauen Bildschirm bzw. einem Reboot belohnt – je nach dem, was eingestellt ist.

Ihr könnt auch auf gleiche Art und Weise „WINLOGON.EXE“ abschießen, dann dreht Windows ersteinmal durch und meldet euch schließlich ab. Das hat zwar keinen Reboot zur Folge, aber trotzdem den Verlust aller Daten, die noch nicht gespeichert waren.

Ihr müsst zugeben – diese Variante ist _deutlich_ einfacher, als die, die Windows 2000 angeboten hat

UPDATES:
1) Auf vielfachen Wunsch… Der Vista’sche BSOD sieht wie folgt aus:

2) Für Windows XP gibts das auch. Allerdings müsst ihr hier eine andere Datei abschießen, funktioniert aber genauso. Die Datei ist hier die CSRSS.EXE. Sieht dann so aus (Danke an siebenundsiebzig fürs Ausprobieren und den Screenshot) – mit schickem ATI-Artefarkt:

Neue Schulrechner

…es war einmal, vor langer, langer Zeit…

… da hatte meine holde Schule eines der 2 Computer-Kabinette mit damals neuen Rechnern aufgerüstet. Das war Anfang 2001 und die Rechner waren Celerons mit 667 MHz, 64 MB RAM und Windows 2000.

Es wurde 2003 oder so und das bis dahin noch auf Pentium-1-Maschinen mit Windows 98 laufende Kabinett wurde mit Pentium-4-Systemen zu je 2 GHz und 256 MB RAM aufgerüstet.

Und das war dann auch der Stand der „Technik“ bis einschließlich letztes Schuljahr. Und – wie hätte es anders sein sollen – durften wir unsere informatischen Tätigkeiten an den 667-MHz-Rechnern ausüben, die selbstverständlich mit der Sache im Allgemeinen und im Besonderen total überfordert waren, heißt: Hochfahren dauerte rund 7 Minuten und ab dann ging der Auslagerungsmarathon los.

Nach harschem Protest seitens der Schüler und einem rührenden Einsatz des u.a. für mich zuständigen Info-Lehrers wurde versucht, das PC-Kabinett, welches als erstes damals aufgerüstet wurde, auf einen einigermaßen aktuellen Stand zu bringen. Nun habe ich keine Ahnung, ob die Rechner noch nicht ans Arbeiten gewöhnt worden, oder was da sonst falsch laufen könnte, auf jeden Fall ist das AsRock-Mainboard mit dem Dual-Core Celeron, den 512 MB DDR2-RAM und der OnBoard-Grafik (Kostenpunkt: 220 € pro Rechner, nur für den Fall, dass das jemanden interessiert) irgendwie ebenfalls total mit der Situation überfordert. Nach dem Anschalten brauchts erst einmal allein für den POST bald 3 Minuten (ohne, dass irgendetwas sichtbar wäre, dass sich etwas tut oder sonstiges), bevor überhaupt der Windows 2000’sche Ladebildschirm kommt. Nachdem recht fix selbiger auch wieder verschwunden ist, gehen weitere 10 Minuten ins Land – es klemmt an der Aktion „Computereinstellungen werden übernommen“, noch vor dem eigentlichen Login. Fairerweise bleibt zu sagen, dass NACH dem Login der Rest vom Hochfahren relativ fix geht… Jedoch funktioniert dann das Netzwerk, geschweige denn das Internet, nicht. Ich habe keine Ahnung, ob das alle neuen Rechner betrifft, auf jeden Fall hat es den betroffen, an dem ich normalerweise hätte sitzen sollen.
Alternativ hätte man *natürlich* auch den alten Rechnern einfach neuen Speicher gönnen können – das wäre mit ~30-50€/Rechner nicht bloß deutlich billiger gekommen, es wäre auch nicht so fehleranfällig gewesen. Die Rechenleistung reicht für unsere Zwecke nämlich auf jeden Fall aus und das schwächste Glied war, gut an der großen Auslagerungsdatei zu erkennen, definitiv der Speicher.

Bleibt zu hoffen, dass unsere zuständigen Admins das noch möglichst zeitnah in den Griff bekommen. Oder auch nicht, dann arbeiten wir halt, wie heute auch, an den 2003er Pentium-4-Maschinen weiter, so wie heute. Die haben wenigstens „ehrliche“ Power 😛