Der Running Gag. Es gibt ihn wirklich!

Aka. Was ist der Unterschied zwischen Horst und Ich (<– Das ist der Rechner von Papi, der kein Sysprofile hat)? Also die Tastatur jedenfalls ist es nicht. Die ist nämlich auf beiden Rechnern dieselbe und die funktionieren auch beide. Vielleicht ist es ja das BIOS, den meines meldet bei jedem Start es habe 2 USB-Hubs und eine USB-Tastatur gefunden. Das sollte das BIOS von Ich auch machen – aber es sagt es nicht. Was eigentlich auch nicht schlimm ist. Trotzdem meldete das BIOS:

Wenn keine Tastatur dranhängt – was inhaltlich falsch ist, aber tatsächlich wohl irgendwie stimmte, denn sie ging ja auch nicht – WIE SOLL MAN DANN F1 DRÜCKEN???

Muss ich mir jetzt Sorgen machen?

Also es ist ja so, dass der Horst nicht nur von mir genutzt wird, sondern auch von Mami und Schwesterlein.

Aber es ist schon schlimm, dass von 9 „Top-Anwendungen“ (vgl. Startmenü) gleich 6 nicht zu mir gehören – und die gemeinerweise auch noch überwiegend die vorderen Plätze einnehmen… Findet ihr nicht?

Was ist denn hier los?

Wer sind eigentlich Horst und Knut?

Horst und Knut sind die beiden PCs, die hier herumstehen, wobei Knut die Aufgabe eines Servers und Horst die Aufgabe meines Arbeitsrechners übernimmt.

Die Namen sind – zugegebenermaßen – sehr einfallsreich (ja, vielen Dank für die vielen Blumen, die ich für die Namen schon bekommen habe :D), aber ALLE Windows-Installationen seit Windows 98 (anno domine…) haben ja förmlich nach einem Namen für den PC gebettelt. Dieser Name sollte im Netzwerk auftauchen; dass – damals nur Knut I. – damals noch kein Netzwerk hatte, war dem Installer egal.

Whatever… Auf jeden Fall wars mal irgendeine Windows XP-Installation im Frühjahr 2003, bei der ich dann mal aus Scheiss bei der Frage nach dem Namen für den Rechner „Horst“ eingegeben habe. Von da an gings dann eigentlich los, der Namen-Wahn. Kurz darauf (naja kurz – im Herbst dann) ist bei Knut I. damals noch die Festplatte über den Jordan gegangen und auch hier folgte eine Windows-Installation – der vergebene Name war hier „Knut“.

So richtig Bedeutung haben diese Namen allerdings erst seit Juni 2005 (ja, noch nicht so sehr lange), seitdem war Knut (immernoch der I.) nämlich Server im Netzwerk und hat einerseits freien Platz seiner Festplatten angeboten, um Daten temporär drauf zu speichern und andererseits (was außerdem wichtiger war) hat er das Internet mithilfe von ICS (Internet Connection Sharing, böse Zungen sagen, das wäre die einzig sinnvolle neue Funktion im Windows seit 95/NT4 :D) im Netzwerk an alle Interessenten verteilt. Allerdings war diese Lösung alles andere als perfekt – das Netzwerk (100 MBit/s) kam eigentlich nie auf seine Kosten, von den rund 10 theoretisch möglichen MB/s wurden, wenns gut kam, vielleicht 2 MB/s genutzt und diese haben eine CPU-Auslastung von 100% für sich beansprucht. Außerdem hatte der „alte“ Knut den Bug, dass er sporatisch nach dem 24-h-Disconnect seitens der Telekom zwar eingewählt hatte, aber sporatisch das Internet nicht mehr im Netzwerk zugänglich machte…
Aus diesem Grund wurde ein totgeglaubtes Sockel-A-Mainboard aus dem Hause ASUS getestet, wie *tot* es denn wirklich war (denn bei dem Versuch der Diagnose wurde, wie sich viel später herausstellte, vieles falsch gemacht) – und tatsache: ASUS ist nicht tot zu kriegen, es lief noch. Der ganz alte Duron 1 GHz (der ursprünglich auf dem Board lief) durfte noch schnell ein BIOS-Update moderieren, bis dann der Athlon XP 1800+ (erste Generation, Palomino; schnellster möglicher Athlon XP auf dem Board – dafür auch das BIOS-Update, damit das überhaupt ging) zum Einsatz kam. Seit kurz vor Weihnachten 2005 läuft also auf Knut II. auf einem ASUS-Board mit Athlon XP 1800+ – und, obwohl mindestens der ICS-Bug nicht unbedingt auf den „alten“ Knut zurückzuführen war, alle Probleme waren behoben. Najaaaa… Nicht wirklich alle. Der in der Wühlkiste herumliegende PC133-SD-RAM hatte wohl einen Schaden, wie auch durch Memtest86 bestätigt wurde, was BSODs verursachte. Seither läuft Knut II. auf Sparflamme mit 1150 statt 1533 MHz, aufgrund des langsameren PC100 SD-RAMs. Dieser ist zwar auch nicht 100%ig fehlerfrei und hat schon ein paar mal BSOD verursacht, aber im Moment läuft der liebe Knut II. schon 44 Tage am Stück, ohne Neustart (halleluja, dass der letzte Patchday nichts so kritisches dabei hatte, als dass ein Reboot auch sinnvoll gewesen wäre :D).

Horst hingegen war immer pflegeleicht… Außer der Tatsache, dass er ohne Arbeit nicht leben wollte (Nach 1-wöchigem Urlaub fuhr Windows reproduzierbar mit BSOD hoch), hat er immer treue Dienste geleistet und war stets stabil und – im Rahmen seiner Möglichkeiten – auch schnell – sei es auf dem Elitegroup-Mainboard mit dem Athlon XP 2000+ oder auf dem MSI-Mainboard mit dem Athlon 64 3200+ gewesen – wobei letzteres erst nach dem Kauf von recht teurem, dafür aber sehr fixem – RAM und diversen BIOS-Updates so stabil lief, wie es das ECS-Board getan hatte.
Im Netzwerk geistert auch noch ein Rechner herum, er nennt sich selber (oder wurde vielmehr genannt) „ICH“ und gehört Papa… Dieser Rechner steht auch nicht ganz so sehr auf Publicity – er ist froh, wenn er seine Standard-Anwendungen abspulen darf, so hats jedenfalls den Eindruck *g*

Wenn ihr mehr über Horst und Knut II. erfahren wollt, könnt ihr euch das Sysprofile ansehen, hier werden die beiden Kraftprotze im Detail vorgestellt 🙂
Horst | Knut II.