Eines Tages …

…da war ich mal in ICQ drin. Ich weiß, das ist miserables Deutsch, aber wer mich kennt, wird sicher bescheid wissen, dass das nicht zwingend zum Alltag gehört. (Stimmts, lieber Kommilitone?)

Jedenfalls meinte dort unser Chef-Redakteur, er habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Da er mir ein Spiel organisieren sollte, dachte ich, er hätte das nicht, dafür ein anderes – aber nein, es ging um gänzlich Anderes. Es ging um sein MacBook. Es bootete nicht mehr. Diagnose, Dr. House? Festplattenschaden, die Symptome sind eindeutig, ein Klackern und das Nichtmehrauffinden des Betriebssystems. Ach so, die gute Nachricht war, er habe sich ein neues MacBook gekauft, das aus Aluminium.

Nun nach einem fast eine Woche dauerndem Geplänkel – es ging währenddessen im Übrigen nicht ein mal um das Spiel – wurden wir uns einig und ein MacBook2,1 mit 2 GB RAM, dafür ohne Festplatte ging ab zur Post.

Seither kennt das Gerät nur noch einen Namen, der da wäre Murat. Und seit dem macht er mich … sowas ähnliches wie glücklich. Er gehorcht (weitestgehend) aufs Wort, sein Akku hält ohne WLAN über 7 Stunden, ist schnell wieder aufgeladen, hat halbwegs gute Performance, einen für Laptop-Verhältnisse guten Bildschirm, die Festplatte wird von unglaublich innovativen Gummi-Schienen gehalten und nicht zu vergessen die Tastatur, die zwar nicht danach aussieht, aber dennoch hervorragend ihren Dienst tut. Habe ich eigentlich die nahezu ideale Größe des Geräts erwähnt?
Tatsächlich – die letzte Woche habe ich keinen Tag ohne Murat das Haus verlassen. Es gibt schließlich immer was zu tun. Und selbst, wenn man nur mal kurz was im Zug tippen muss. Der Akku hält jedenfalls lang genug, sodass es auch halbwegs Spaß macht. Wobei letzteres vor allem auf die nahezu perfekte Größe zurückzuführen ist. 13,3″ ist einfach sowas wie optimal, alle Achtung.

Das ganze schreibe ich nicht ganz uneigennützig, denn ich nehme an einem Gewinnspiel teil. Hauptpreis wäre ein iPhone, das ich unbedingt nicht „Brunhold-Eberhard“ nennen soll. Was geschieht, wenn ichs trotzdem tue, ist noch nicht abschließend geklärt. Daher traue ich mich noch, das hier zu tippen. Und was einmal im Netz steht, ist möglicherweise böse, aber wird wahrscheinlich nie mehr gelöscht werden können.

So und nun soll man Stöckchen werfen. Wenn ich wüsste an wen. Unser Chef-Redakteur ist wohl nicht geeignet. Er hat schon mitgemacht. Die Frau angeber.in auch nicht. Erstens gönnt sie mir den Gewinn nicht (der heimliche Grund, wieso ich überhaupt mitmache) und zweitens hat auch sie schon mitgemacht. Zu dumm. Dann muss ich in meiner großen Verzweiflung wohl den Fredy wählen. Denn der will auch mal einen Backlink haben und einen guten Grund, WordPress zu aktualisieren und mal auf „neuer Artikel“ zu klicken. Zu dumm, dass er noch nichts von Apple hat – aber es gibt ja auch eine Liebe zu einem nicht existierenden Gadget – z.B. liebt die Frau angeber.in das MacBook Air – obwohls kastriert ist. Oder würdet ihr einen Laptop ohne CD-Laufwerk, mit nur einem USB-Anschluss und dafür aber dem doppelten Preis eines MacBooks vielleicht ein „Laptop“ nennen?

„dne“

Windows XP SP3. Wie schön, wenn es denn läuft. Es hat den grandiose Funktion – bei Vista geklaut! – dass man, wenn man will, keine Seriennummer eingibt bei der Installation. Was man bekommt, ist eine 30-Tage-Testversion von Windows XP. Wie schön! Wenn man nur etwas testen möchte, dann reicht das ja vollkommen. Vor allem, wenn normalerweise ein anderes System auf dem Maschinchen läuft.

Aber könnte mir kurz jemand sagen, was ein „dne Product Key“ ist?

Finding Nemo Olaf

Hilfe! Dieser Steve Jobs verfolgt mich! Hab ich zumindest den berechtigten Eindruck. Erst Wilhelm, dann Murat, und heute das:

Ich war kurz in Leipzig. Nicht lange. Wirklich nicht! 58 Minuten, um genau zu sein. Zwischen 13:29 und 14:27. Dann im Zug auf der Heimreise ein freundlicher Herr – fragte ein älteres Paar, fragte dann mich:
– „Haben Sie zufällig ein Handy?“
„Hm, ja, wieso?“
– „Könnten Sie dann mal kurz eine Nummer anrufen? Ich habe Olaf verlegt.“
„Wer ist Olaf?“
– „Ehm, ups, mein iPhone!“
„Ah okay“

Er gab mir die Nummer, ich rief an, Olaf klingelte und der Herr berichtete mir freudestrahlend, dass sich „Olaf“ im Brillenetui versteckt hat.

Böser Olaf 😀

Ist das MacBook eigentlich auch ein Mac?

Dass der iPod nun tendenziell „eher ja“ ein Mac ist, haben wir ja bereits erörtert. Nun die große Preisfrage: Ist ein MacBook, auch wenn es schwarz ist, auch ein Mac? Oder täuscht der Schein?*

(Hintergrund der Frage: Was genau ist denn ein Mac eigentlich? Hardware wohl eher nicht, denn ein Core2 Duo ist auch in manchem PC drin. Software? Nja, für ein FreeBSD brauchts eigentlich keine spezielle Hardware 😛 (jetzt muss ich wohl schnell wegrennen :D) )

Ach ja, bevor ichs vergesse: Willkommen in der Familie, Murat!

* Das ist deswegen wichtig, weil DANN zu klären wäre, welcher „Mac“ nun zuerst da war… 😀 D.h. welcher der Gerätschaften überhaupt ein Mac ist.